Datenmigration von einer bestehenden Softwarelösung in die Web-Lösung immob10
Ueblicherweise verfĂŒgt die Liegenschaftsverwaltung, welche auf die Web-Lösung immob10 umsteigen will, schon ĂŒber eine Software, mit welcher sie die anvertrauten Mandate verwaltet. Solche alte Softwarelösungen werden entweder nicht mehr gewartet und/oder entsprechen nicht mehr den Erwartungen der Liegenschaftsverwalter in Sachen MobilitĂ€t und Web-Integration. Die Liegenschaftsverwaltung entscheidet sich somit auf die Web-Applikation immob10 umzusteigen um die ĂŒblichen TagesgeschĂ€fte und buchhalterischen Anforderung zu erfĂŒllen, aber vor allem auch ĂŒber die neuesten Technologien in Sachen MobilitĂ€t und Kommunikation verfĂŒgen zu können ohne dass dabei veraltete Schnittstellen eingesetzt werden mĂŒssen.
Wenn die bestehende Datenmenge nicht zu gross ist, wird die Verwaltung dazu neigen, die Daten komplett neu zu erfassen. Gleichzeitig können dabei die alten Daten kontrolliert und falls notwendig aktualisiert werden. Dank dieser Option verfĂŒgt die Verwaltung beim Starten mit der Web-Lösung immob10 ĂŒber aktuelle Daten und bringt gleichzeitig den Vorteil mit sich, dass die Personen, welche mit der Erfassung beauftragt waren, die Web-Lösung kennen und Nachschulungen nicht mehr notwendig sind.
Diese Option bringt jedoch zwei Nachteile mit sich, welche nicht zu unterschÀtzen sind:
– Die bestehende Software muss wĂ€hrend einer bestimmten Zeit beibehalten werden damit auf die Historik allgemein zugegriffen werden kann, auch wenn die Daten nicht mehr verĂ€ndert werden. Ganz speziell betrifft dies die BuchhaltungsabschlĂŒsse aus den Vorjahren und die Unterhaltdatei der Objekte, welche in einigen FĂ€llen mehrere Jahrzehnte Daten beinhaltet.
– Der zweite Nachteil bezieht sich auf die VerfĂŒgbarkeit des Personals. Selten sind die Verwaltungen, welche ĂŒber ausgebildetes Personal verfĂŒgen und welche auch die notwendige Zeit investieren können, um die Daten zu erfassen, ohne den Prozess des TagesgeschĂ€ftes ins Schwanken zu bringen.
Wenn das notwendige Personal fĂŒr die Datenerfassung nicht zur VerfĂŒgung steht oder die zu erfassende Datenmenge zu gross ist, wird die automatisierte Datenmigration ins Auge gefasst. Diese hĂ€ngt von der VerfĂŒgbarkeit der Daten aus dem bisherigen System ab. In seltenen FĂ€llen stellt der Lieferant der bisherigen Software keine Tools fĂŒr den Datenexport zur VerfĂŒgung.
Im Normalfall können die Daten teilweise oder sogar komplett migriert werden, abhÀngig von der KompatibilitÀt der bisherigen buchhalterischen Struktur mit der neuen Applikation immob10.
Bei einer Teilmigration werden die Liegenschaftsstammdaten, Objektstammdaten und Mieterstammdaten ĂŒbernommen, wobei oft ebenfalls die Kreditorenstammdaten und die Unterhaltsdatei der Objekte ĂŒbernommen werden kann. Wie bei einer manuellen Datenerfassung wird in einem solchen Fall empfohlen, die bisherige Software zu Abfragezwecken (Historik) wĂ€hrend einer gewissen Zeit beizubehalten.
FĂŒr Liegenschaftsverwaltungen, welche die Softwarelösung immob8.5 einsetzen, besteht die Möglichkeit sĂ€mtliche Daten, inklusive der Historik, zu migrieren. Bei dieser Migration werden ebenfalls die buchhalterischen Daten, inklusive der AbschlĂŒsse, ĂŒber eine nicht begrenzte Zeitdauer migriert. Obschon es sich bei der Softwarelösung immob8.5 um ein Standardprodukt handelt, welches noch ĂŒber Jahre weiter gewartet wird, muss die Datenmigration von einem Projektverantwortlichen ĂŒberprĂŒft werden. Es geht dabei um die Kontrolle der Daten sowie um spezifische Datenerfassungen zu erkennen, damit die Auslagerungsprogramme seitens immob8.5 oder die Importapplikationen von immob10 angepasst werden können. Dank diesem Vorgehen können manuelle Daten-Anpassungen auf ein Minimum beschrĂ€nkt werden. Es liegt jedoch auf der Hand, dass die ursprĂŒngliche DatenqualitĂ€t fĂŒr eine erfolgreiche Migration ausschlaggebend ist. So können zum Beispiel nur IBAN-Bankkontonummern ĂŒbernommen werden, da alte Bankkontonummern beim Import von der Applikation immob10 abgewiesen werden.




